
Film und Diskussion mit Wolfgang Grader, dem Vorsitzenden der Tibet Initiative Deutschland e.V.
Freitag, 18. März 2011 um 19:30 Uhr
Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen
Eintritt 7 Euro, Ermäßigt 5 Euro
(Flyer · PDF 312KB) (Website zum Film)
Der Dokumentarfilm "Meltdown In Tibet" von Michael Buckley setzt sich mit einer besonders für die chinesische Führung unbequemen Wahrheit auseinander: Die drohende ökologische Katastrophe im tibetischen Hochland ist nicht nur das Resultat der globalen Erwärmung, sondern in gleichem, wenn nicht noch höherem Maße eine Folge der Ausbeutung der Natur, der Zerstörung der Berge und Wasserläufe Tibets durch das kommunistische China.
Mit heimlich gedrehtem Filmmaterial gibt Michael Buckley Einblick in Chinas gigantische und katastrophenträchtige Staudamm-Projekte in Tibet und wirft dabei einige sehr beunruhigende Fragen auf:
· Welches Schicksal ereilt Tibets gewaltige Flüsse, wenn die Gletscher weiter abschmelzen?
· Warum werden die tibetischen Nomaden ihrer traditionellen Lebensweise beraubt?
· Warum baut China so viele riesige Staudämme auf dem tibetischen Hochland?
· Welche Auswirkung wird dies auf die flussabwärts lebenden Menschen haben?
Was sich drohend abzeichnet, ist eine Wasserkrise riesigen Ausmaßes, die Millionen von Menschen in den überbevölkerten Landstrichen von Süd- und Südostasien in Mitleidenschaft ziehen wird.